Ein Schloss entsteht

Eine baugeschichtliche Untersuchung des in der Renaissance und im Barock stark erweiterten Schlosses steht noch aus. Dies wird erschwert, da nach der Aufhebung des Fürstentums alle Bauakten und große Teile des Archivs verloren gingen. Die ältesten Teile der Schlossanlage liegen unter den Neu- und Umbauten des 16. und 20. Jh. verborgen.

Beim ersten Burgbau handelte es sich vermutlich um eine von den Herren von Staufen im 11. Jh. errichtete Turmburg, die von einem umlaufenden Trockengraben umgeben war. Ein neben der Burg gelegenes Hofgut wurde von den Herren von Staufen verwaltet und unterstand dem damals einflussreichen Benediktinerkloster Murbach im Oberelsaß.

Durch Schenkung der Herren von Staufen gelangte 1272 das Hofgut an die Freiburger Johanniter. Diese begründeten im frühen 14. Jahrhundert eine Kommende (Niederlassung) in Heitersheim. Aufgrund der allmählich wachsenden Bedeutung wurde die Turmburg zu klein. Abhilfe brachte ein Ausbau, der vermutlich nahtlos in die Erweiterung der Burganlage mittels Ringmauer und Wassergraben überging.

Schlossanlage, gegliedert in Vorburg und Kernburg.
Schlossanlage, gegliedert in Vorburg und Kernburg.
Luftaufnahme: Bernhard Huber
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