Fürstliches Schloss

Das Schloss des ehemaligen Fürstentums des Johanniter- und Malteserordens liegt leicht erhöht am östlichen Ortsrand von Heitersheim. Es war nicht nur Residenz eines Reichsfürsten, sondern zugleich auch Sitz des deutschen Großpriorats.

Während der Herrschaft des Ordens wurde die Wasserburg stetig zu einer repräsentativen Schlossanlage ausgebaut. Die Gebäude im näheren Umfeld des Schlosses vermitteln noch heute ein eindrucksvolles Bild der fürstlichen Residenz, zu der Kanzlerwohnhaus, Herrenmühle und Badhaus gehörten.

Bedeutende Personen waren Großpriore, Fürsten und Kanzler. Als das Fürstentum im Jahr 1806 aufgehoben wurde, geriet das Schloss zunehmend in Verfall. Es war kaum noch bewohnt und nur die wichtigsten Reparaturen wurden ausgeführt.

Dem Orden der Barmherzigen Schwestern vom hl. Vinzenz von Paul ist zu verdanken, dass das einstige Malteserschloss 1893 durch Kauf erhalten wurde und heute für Besucher zur Besichtigung im Rahmen von Führungen zugänglich ist.

Historischer Überblick

Fürst-Großprior Rinck von Baldenstein (1796–1806)
Fürst-Großprior Rinck von Baldenstein (1796–1806)
Ölgemälde, Reproduktion: Hans König
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