Joseph Albrecht von Ittner

Kanzler am Hofe des Fürsten
Im Jahr 1786 wurde Joseph Albrecht von Ittner als Kanzler an das Fürstentum und Großpriorat Heitersheim berufen. Über die weiten Beziehungen des Ordens war Ittner an die große Politik angeschlossen. Als Jurist, geistreicher Schriftsteller und gebildeter Naturforscher hatte er Begegnungen und Kontakte mit Freunden aus Wissenschaft, Kunst und Literatur.

In den Zeiten der Aufhebung des Fürstentums war Ittner eine stabile Hintergrundgröße des Ordens. Auf verlorenem Posten versuchte er in voller Loyalität zum Großprior zu retten, was zu retten war. Nach dem Ende des Fürstentums Heitersheim trat Ittner 1806 als Staatsrat in badische Dienste.

Das milde Klima des Markgräflerlands und die erhöhte Lage des Schlosses erlaubten es Ittner um das Kanzlerhaus einen reizvollen Garten mit einem Poetenwinkel anzulegen, welcher zum beliebten Treffpunkt der Dichterfreunde Johann Georg Jacobi und Johann Peter Hebel wurde. Nach seinem Bekunden verlebte Ittner hier die schönste Zeit seines Lebens.
Der private Garten des Kanzlers

Der Markgräfler Heimatdichter Johann Peter Hebel.
Der Markgräfler Heimatdichter Johann Peter Hebel.
Pastell: Philipp Jakob Becker (1795)
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