Der Weinstetter Hof

Die bedeutende Geschichte des Weinstetter Hofes begann, als 1271 die Herren von Üsenberg das Anwesen an die Johanniter zu Freiburg verkauften. 1482 wurde das Dorf Weinstetten vom Rhein fortgerissen, allein das Hofgut blieb verschont. Um 1606 errichtete Fürst-Großprior von Rosenbach das Gutshaus.

Nach dem Dreißigjährigen Krieg ließ Fürst-Großprior Friedrich von Hessen (1647-1682) den Gutshof erneuern und 1653 um ein Herrenhaus mit prächtigem Stucksaal ergänzen. Während seiner Amtszeit stattete er den Weinstetter Hof zum beliebten Jagd- und Sommersitz des Fürstentums Heitersheim aus.

Als das Fürstentum im Jahre 1806 aufgehoben wurde, geriet die Anlage zunehmend in Verfall. 1985 wurde der ehemalige Sommersitz von Dr. Carl-Heiner Schmid erworben und in den folgenden Jahren historisch detailgenau restauriert. Seit 2012 erscheint der Hof wieder in neuem Glanz.Broschüre

Kontakt und Information
Weinstetter Hof, 79427 Eschbach
Telefon: +49 (0)7633/4009-0
www.weinstetter-hof.de

Weinstetter Hof, einst Sommersitz der Fürsten.
Weinstetter Hof, einst Sommersitz der Fürsten.
Bild: Malerwerkstätten Heinrich Schmid
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